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Ein
Stück dolce vita im Ruhrgebiet
Die besten Restaurants
liegen oft versteckt sie bezaubern dann aber nicht nur
durch gute Speisen und Getränke, sondern auch mit Atmosphäre
und vor allen Dingen durch das Herzblut, das der Koch in die Zufriedenheit
seiner Gäste investiert. Die Trattoria Vitali
in Gelsenkirchen-Buer zählt zu den Gaststätten für
die gilt: weiterempfehlen!
Eigentlich hatte Sergio Cabras anderes geplant: Am Anfang stand
ein Großhandel für italienische Spezialitäten.
Nebenher existierte noch ein kleines Lebensmittelgeschäft,
das anfangs nur zwei Tage in der Woche geöffnet hatte. Schnell
sprach sich jedoch herum, dass die dort angebotenen Waren
z.B. täglich frische Antipasti preislich und qualitativ
in einem sehr guten Verhältnis standen. Das Ergebnis: Schon
bald musste das Geschäft täglich geöffnet bleiben.
Doch in der Ideenkiste des seit 20 Jahren in Deutschland beheimateten
Sardiniers lag noch mehr: der Wunsch nach einem eigenen Restaurant.
1999 war es soweit und die Trattoria Vitali öffnete ihre
Pforten.
Wer diese etwas versteckt liegende Trattoria gefunden hat, wird
durch ein mediterranes Flair mit viel Liebe zum Detail entschädigt.
Eingerichtet mit schlichten Holztischen und -stühlen und
eleganten Details wie Stoff-Servietten ist schnell der gewünschte
gehobene Trattoria-Touch entstanden. Geboten werden sardische
und toskanische Spezialitäten in Vollendung, die tief in
der überlieferten Esskultur Italiens verwurzelt sind. Die
ständige Karte umfasst Standardgerichte vom Antipasto über
Pasta bis hin zur gegrillten Dorade. Angenehm fällt das umfangreiche,
ständig wechselnde Angebot auf, das die kreative Küche
je nach Jahreszeit bereit hält. Dazu erhältlich: ein
umfangreiches Sortiment an Weiß- und Rotweinen.
Seit dem Frühjahr gehören auch Pizzen zum Angebot. Und
die sind im Gegenteil zu vielen Pizzeria-Angeboten wirklich italienisch:
dünn, cross und mit leckeren, ausgewählten Zutaten belegt.
Mit 70 Innen- und 60 Außenplätzen eignet sich die Trattoria
Vitali auch für Familienfeiern.
Der Bekanntheitsgrad des Kochs und Eigentümers lässt
sich übrigens auch aus einem TV-Angebot ableiten: Die Fernsehsendung
Kochduell hätte Sergio Cabras gerne als Koch
gewonnen. Der lehnte jedoch ab. Zu viel Zeit, so sein
Argument die ich nicht mehr für meine Gäste zur
Verfügung hätte.
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