Wissen, wann der nächste Bus kommt

Es geht nicht nur um Busse, sondern auch um Straßen- und S-Bahnen in ihrem zeitlich eng koordinierten Netzwerk von Fahr- und Verbindungszeiten. Millionen Kunden des öffentlichen Nahverkehrs vertrauen tagtäglich auf die Informationen, die ihnen Fahrpläne geben. Dementsprechend wichtig ist eine fehlerfreie Umsetzung. Was vielleicht aber noch wichtiger bei den auflagenstarken Informationsbänden ist: ein optimaler Workflow aus einer Hand für höchste Kosteneffizienz und möglichst kurze Produktionszeiten.

„Vom Satz der kompletten Vorspannseiten über die Tabellen und Anzeigen, die Weiterverarbeitung bis hin zu Druck und Versand – die Erstellung von Fahrplänen liegt bei uns besonders wirtschaftlich und kosteneffizient in einer Hand“, so Christian Rump, Geschäftsführer in der Mediengruppe Blömeke. Viele Verkehrsbetriebe haben diesen Vorteil bereits zu schätzen gelernt, denn es sind mehr als 150.000 Fahrpläne, die jährlich von Herne aus an die Verkehrsbetriebe geschickt werden.

Dabei ist in den vergangenen Jahren vor allen Dingen das Kostenargument immer wichtiger geworden. „Durch die Tatsache, dass wir keine Arbeiten außer Haus geben müssen, ist das Resultat nicht nur Schnelligkeit und Fehlerfreiheit, sondern auch eine Minimierung der Kosten“, so Guido Kenkmann, verantwortlich für die Koordination der Fahrplanerstellung.

Für die fehlerfreie Zusammenstellung eines Fahrplans müssen unzählige Daten aus verschiedenen Programmen und Dateitypen perfekt aufeinander abgestimmt werden. Jede Linie des öffentlichen Nahverkehrs besteht satztechnisch aus mehreren Dateien: dem Linienweg – das ist die Zusammenstellung der Haltestellen – sowie der Haltezeitenübersicht für Hin- und Rückfahrt. Oft ist so eine Aufstellung über mehrere Seiten lang. Zunächst werden alle vorhandenen Dateien in ein gemeinsames Format konvertiert und anschließend nach den Layout-Anforderungen montiert. Wird der Fahrplan einer Linie beispielsweise mehrere Seiten benötigen, muss das Druckformat an bestimmten Stellen unterbrochen und wieder passend zusammengefügt werden. Gleichzeitig dienen diese Dateien auch wieder als Grundlage bzw. Einstieg in Fahrpläne anderer Städte und Verkehrsbetriebe, denn sehr viele Linien des öffentlichen Nahverkehrs sind stadtübergreifend. „Dass dabei keine Fehler passieren dürfen, ist selbstverständlich – doch dafür setzen die Verkehrsbetriebe auf unsere langjährige Erfahrung“, so Guido Kenkmann.

Durch die Art der datenbanktechnischen Aufbereitung und die Erstellung einer Gesamt-Datenbank für mehrere Fahrpläne wird Zeit und auch Geld gespart. „Wir führen die Fahrplanerstellung zu 100 % digital durch“, so Christian Rump. „Jeder Text, jede Anzeige und jedes Bild wird digitalisiert, konvertiert und in die Datenbankstruktur überführt. Anschließend werden die fertigen Daten ausgeschossen und direkt auf Druckplatten belichtet.“ Während der Produktion haben die Ansprechpartner der Verkehrsbetriebe bedingt durch die Verwendung der Datenbank und den geschützten Zugriff auf den Server der Mediengruppe Blömeke jederzeitigen Einblick in den Stand der Arbeiten. Darüber hinaus können die Dateien korrigiert und Fahrplanänderungen einfach in die Datenbank eingespeist werden.

Doch diese Art des digitalen Workflows und der Aufbereitung in eine Datenbankstruktur hat weitere Vorzüge: Sie dienen mit ihren Elementen auch gleichzeitig als Basis der Umsetzung für Folder, Plakate, Handzettel oder Faltpläne. Kosten sparend ohne umfangreiche Layoutkosten und mit hohem Wiedererkennungswert greifen die Verkehrsbetriebe dieses Angebot auf, um Material für Werbeaktionen zu erstellen.

Die VKU-Verkehrsbetriebe Kamen/Unna mit acht Fahrplänen, die Stadtwerke Hamm, der RLG in Soest und Brilon beispielsweise vertrauen auf dieses Angebot und konnten ihre Kosten nachhaltig senken. „Alleine durch die Gestaltung der Vorspannseiten sowie Anzeigensatz in unserem Hause und die Einbindung in die Datenbankstruktur wird Zeit und Geld gespart“, so Christian Rump. Letztendlich zählt aber nur das pünktliche Vorliegen der Fahrpläne vor Ort. Doch selbst beim Transport setzt die Mediengruppe Blömeke auf eine „Inhouse-Lösung“ mit eigenen LKWs und Fahrern – damit nichts dem Zufall überlassen bleibt.



Ansprechpartner:
Christian Rump
c.rump@
bloemeke-druck.de