Komplettleistung für Kundenzeitschrift –
der Kommunikationsverbund Rhein/Ruhr

Früher galten sie als reine Firmenpostillen, heute sind viele der Kundenzeitschriften deutscher Unternehmen zu echten Fach-Informationsträgern geworden, die den Vergleich mit Branchen-Fachzeitschriften nicht zu scheuen brauchen.

Ein Beispiel dafür ist der „Klima-Report“.

Er erscheint vierteljährlich für Unternehmer in der Branche der Klima- und Lüftungstechnik. Das Besondere an diesem Objekt: Alle Leistungen werden von Unternehmen des Kommunikationsverbundes Rhein/Ruhr erbracht, zu dem auch die Mediengruppe Blömeke gehört.
Zwischen 50 und 70 Seiten Umfang, rund 15.000 Exemplare Auflage, technische Fachbeiträge mit hohem Informationsgehalt – erstellt für Praktiker in der Branche der Lüftungs- und Klimatechnik. „Unser Ziel war es, eine Zeitschrift zu gestalten, die unseren Kunden zusätzlichen Nutzen zu unseren weiteren Leistungen bietet“, so Stefan Möllenhoff, Leiter Kommunikation bei GEA Happel Klimatechnik. „Heute verfügen wir über ein Magazin, das bei den Lesern ein sehr hohes Ansehen genießt. Dazu trägt das gesamte Konzept bei: professionelle Auswahl, Recherche und Schreibe der Themen, Layout sowie hoch qualitativer Druck und personalisierter Versand.“

Am Anfang der kompletten Umgestaltung der Kundenzeitschrift in 2001 stand die richtige redaktionelle Themenauswahl. Maximal 50% sind Fachaufsätze aus der Branche bzw. haben Produkte oder Systemlösungen des Herausgebers im Mittelpunkt. Die andere Hälfte der Beiträge dreht sich um Fragen aus dem Bau- und Vertragsrecht, technische Neuheiten, wissenschaftliche Studien von allgemeinem Interesse oder auch skurilen Themen aus dem Alltag.

„Diese genaue Abstimmung der redaktionellen Mischung hebt ein Medium vom Level der Kundenzeitung auf die nächste Stufe hin zu einem Branchenmagazin“, so Martin Schellhorn, Kommunikations-Management Schellhorn, verantwortlich für Konzept, Text, Layout und Organisation. „Wenn Sie das Konzept, dem Kunden zusätzlichen Nutzen bieten zu wollen, vollständig umsetzen, bedeutet dies auch strenge Vorgaben in Bezug auf die Formulierung aller Texte. Rein werbliche Aussagen und Textinhalte sind tabu. Der Inhalt muss durch Substanz und technisches Fachwissen überzeugen, damit der Leser das Medium als „neutrale“ Informationsquelle akzeptiert.“

Notwendig dafür ist eine profunde Kenntnis der Branche. Welche Themen werden hier derzeit diskutiert? Wo drückt den Lesern tatsächlich der Schuh? Welche Hilfestellung kann den Lesern womit geboten werden? „Grundlage für die permanente Beantwortung dieser Fragen ist der langfristige Aufbau eines umfassenden Informations-Netzwerkes“, erläutert Schellhorn.

Das gesamte Projekt der Erstellung dieser Kundenzeitschrift liegt in den Händen von Unternehmen des Kommunikations-Verbundes Rhein Ruhr. Dies ist ein Zusammenschluss von sieben inhabergeführten Unternehmen der Kommunikations-Branche mit zusammen rund 100 Mitarbeitern. Von den Themenvorschlägen, den Redaktionskonferenzen über die Textrecherche, Erstellung aller Fachaufsätze und allgemeinen Berichte, der Koordination und Erstellung von Fotografien, Grafiken oder Illustrationen, dem Layout und Druck, der Abwicklung des Verlagsgeschäftes, der Verwaltung und Pflege der Adressdatei, der Personalisierung, Konfektionierung und den Versand arbeiten die Unternehmen des Kommunikationsverbundes Hand in Hand, um auch dieses Projekt professionell umzusetzen. Der Herausgeber des Mediums sieht von dieser perfekt abgestimmten Maschinerie nur einen Ansprechpartner, der alle Aktivitäten organisiert und koordiniert.

„Die Leistungen des Kommunikationsverbundes Rhein/Ruhr bedeuten für uns echte Entlastung“, so Möllenhoff. „Dadurch, dass wir nur einen einzigen Ansprechpartner für die komplette Umsetzung des Magazins haben, benötigen wir weniger Zeit in der Recherche, der Abstimmung und Realisierung. Wesentlich ist auch die technische Fachkenntnis auf der journalistischen Seite in der Erarbeitung der Themen und der Formulierung der Berichte. Unsere Leser würden sehr schnell merken, wenn hier laienhaft argumentiert wird. Das sorgfältig aufgebaute Image würde dadurch irreparabel beschädigt.“

Auch in punkto Kostenoptimierung berät der Kommunikationsverbund Rhein/Ruhr und schlug im letzten Jahr die Überführung des bislang als Pressepost verschickten Magazins in ein Verlagsobjekt vor. Hierzu ist ein Verleger erforderlich – in diesem Fall die Blömeke Druck SRS GmbH. Nach der Erfüllung verschiedender postalischer Voraussetzungen von Inhalt und Erscheinungsweise sowie der Umsetzung einzelner Formalien hat das Magzin eine ISSN erhalten und ist offiziell ein Verlagsobjekt geworden.

Der Nebeneffekt: Ein wesentlich reduzierter Kostenaufwand für den Versand durch geringere Postgebühren.

„Erster Schritt in der Zusammenarbeit war für uns die Strukturierung des Adressdatenbestandes und ein vollständiger Dublettenabgleich“, so Christian Rump, Geschäftsführer im Hause Blömeke. „Seitdem pflegen und verwalten wir diese Kartei. Die Adressen werden von uns in Serienbriefe gedruckt, die dem Klima Report als offenes Anschreiben beiliegen. Anschließend werden das Magazin und der Brief konfektioniert, eingeschweißt und nach den Anforderungen der Post für den Versand optimiert.“

Größte Herausforderung ist es immer wieder, das erforderliche Zeitlimit einzuhalten. Maximal eine Woche darf nach Vorliegen der Druckdatei bis zum Versand des Magazins vergehen. „Wir reden von ca. 900.000 Druckseiten und der kompletten Konfektionierung sowie Postauflieferung – das ist anspruchsvoll, aber durch unsere Technik sowie das eingespielte Team eine lösbare Aufgabe“, so Rump.

Durch den Erfolg des Magazins sind die
35 Niederlassungen und Vertriebsgesellschaften der GEA Lufttechnik, zu dem GEA Happel Klimatechnik gehört, auf den Klima Report aufmerksam geworden. Jetzt wird überlegt, das Magazin bald auch in einer englischen Ausgabe erscheinen zu lassen. Darüber hi-naus sind spezielle Ausgaben in europäischen Ländern geplant, für die jeweils länderspezifische Inhalte eingebracht werden. In der nächsten Ausgabe von „eindruck“ erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten, die der Kommunikationsverbund Rhein/Ruhr bietet.



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