„Kommunikation als Dienstleistung“ TM

Die Basis für die heutige Borgmann-Media-Gruppe wurde früh gelegt: 1947 machte Heinrich Borgmann den Verkehrs- und Wirtschaftsverlag Borgmann zu einem der ersten Nachkriegs-Fachverlage. Heute agiert das Unternehmen in fünf selbst-ständig operierenden Bereichen.

Mit der Zeitschrift „Verkehrs-Kurier“ – einer Fachzeitung für das Verkehrswesen der besetzten Zonen – fing alles an. Nach der wieder erreichten Souveränität Deutschlands wurde die Zeitschrift 1949 durch das Verkehrsblatt ersetzt, das bis heute im 14tägigen Rhythmus als Amtsblatt des Bundesministers für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen der Bundesrepublik Deutschland erscheint.

Dazu gehören noch zahlreiche Gesetzestexte, Richtlinien, technische Regelwerke und Vordrucke. Der Verlag wuchs kontinuierlich – weitere Fachzeitschriften kamen hinzu. Anfang der siebziger Jahre wurde der „verlag modernes lernen“ gegründet. Heute besteht die Borgmann-Media-Gruppe aus fünf eigenständigen Geschäftsbereichen: Information, Produktion, Distribution, Service, Administration. Die Familientradition wird derzeit durch die dritte Generation mit Jasmin Borgmann und Stefan Staufert fortgesetzt. Obwohl eine eigene Druckerei – die Löer-Druck GmbH – zum Unternehmen zählt, suchte man sich schon früh professionelle externe Partner und baute sukzessive die Zusammenarbeit aus.

Mit Christian und Klaus-Georg Rump wurden bereits Anfang der neunziger Jahre die zu erwartenden technischen Veränderungen im Druckgewerbe ausführlich diskutiert und auch als Basis für den weiteren technischen Ausbau der interService Borgmann Media-Gruppe benutzt. Parallel schuf auch das Haus Blömeke die Möglichkeit, über moderne IT-Schnittstellen sowie neue Druck- und Verarbeitungstechniken, den Druckbereich komplett von der hauseigenen Druckerei nach Herne zu übertragen.

Löer-Druck konzentrierte sich dagegen auf den reinen PrePress-Sektor und passte die Vorstufen der Zeitschriften-, Buch- und Werbedrucksachen-Herstellung an. Heute werden viele Print-Produkte wie das Verkehrsblatt oder die Zeitschrift praxis ergotherapie bei Blömeke gedruckt. Voraussetzung dafür: die gemeinsam abgestimmten, verbindlichen Produktprofile der jeweiligen Drucksachen. Durch diese enge Zusammenarbeit können die fertigen Druckdaten heute per Datenträger oder Datenfernübertragung übergeben werden, ohne dass zusätzliche Farbproofs oder Andrucke hergestellt werden müssen. Dies erhöht nicht nur die Ablauf-, bzw. Herstellgeschwindigkeit, sondern senkt auch die Kosten.

Natürlich wurden die Print-Produkte auch frühzeitig an die modernen Informationsbedürfnisse angepasst: Eine Reihe von Veröffentlichungen ist auf CD-ROM erhältlich oder im Internet, z.B. unter www.verkehrsblatt.de nachzulesen. Auch bei diesen digitalen Medien steht das Haus Blömeke hilfreich zur Seite: „Die Herstellung der CD‘s und DVD‘s für vier Verlage der Borgmann-Media-Gruppe wird durch uns fachlich koordiniert und begleitet“, so Christian Rump, Geschäftsführer im Medienunternehmen Blömeke.



interService
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