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"Die Sachen sehen gedruckt
ja ganz anders aus ...!"
Wer mit gedruckten Unterlagen
zu tun hat, kennt diesen Satz bestimmt. Die lange vorbereitete
Broschüre liegt endlich gedruckt auf dem Tisch und die Farben
stimmen nicht, die Rechnung der Druckerei ist plötzlich höher
als angeboten oder der vereinbarte Drucktermin wurde überschritten.
Wird in erster Konsequenz die Agentur oder Druckerei beschuldigt,
kann der Auslöser des Ärgers ganz woanders stecken:
in den Daten.
Die digitalen Daten - sie stellen
mittlerweile fast 100%ig die Basis für den späteren
Druck von Prospekten etc. dar. Ob diese Daten dem entsprechen,
was eine Druckerei verarbeiten kann und die Maschinen als gültige
Befehle akzeptieren, kann erst "auf den zweiten Blick"
gesehen werden.
Wenn das nicht so ist, gibt es
grundätzlich zwei Möglichkeiten. Der ausfŸhrenden Druckerei
fallen die Fehler auf und sie werden korrigiert. Bedingt durch
den Aufwand steigt aber der Rechnungsbetrag und der Drucktermin
kann sich verzögern.
Möglichkeit zwei: Die Fehler
fallen nicht auf oder können nicht entdeckt werden. Konsequenz:
Es entstehen Fehler im Druck. Unter folgendem Link finden Sie
eine Checkliste, die Ihnen helfen
soll, die häufigsten Fehler zu vermeiden. Werden diese Regeln
beachtet, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Immerhin: Das Problem hat mittlerweile
Dimensionen erreicht, auf die Druckereien reagieren: Einige Betriebe
sind sogar bereits dazu übergegangen, im Angebot separat
DM 100,- für Korrekturen an den Daten zu kalkulieren, die
bei korrekter Datenanlieferung nicht in Rechnung gestellt werden.
"Das ist bei uns kein Thema", so Guido Kenkmann, Betriebsleiter
Satz bei Blömeke /SRS. "Wir kontrollieren die Daten
gerade bei Neukunden sehr sorgfältig und sprechen eventuelle
Fehler mit dem Kunden oder der betreuenden Agentur offen an. Beim
nächsten Datensatz ist dann in der Regel alles in Ordnung."
<Stand
1.6.2001>
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