PDF in allen Lebenslagen
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In
relativ kurzer Zeit hat es Adobe geschafft das PDF-Format
einer breiten Zielgruppe schmackhaft zu machen. Trotz anfänglicher
Kinderkrankheiten ist dieses Format aus der Druckvorstufe nicht
mehr wegzudenken. Egal ob PDF im Internet, bei der Kommunikation
von Corporate Design über verschiedene Systeme hinweg, in
der Layout-Phase oder als finale Datei für den Offset- oder
Digitaldruck. Das PDF stellt sich vielen Anforderungen und aus
diesem Grund kann PDF nicht gleich PDF sein.
Der
plakativste Vorteil für die Kommunikationsbranche ist sicher
der schnelle, einfache Versand umfangreicher Layoutdateien per
E-Mail mit PDF-Anhang. So lassen sich weltweit mit kleinsten Datenmengen
auch größere Layouts übertragen. Der Empfänger
ist nach dem Herunterladen der Datei sofort in der Lage, diese
farbig auszudrucken oder ein übermitteltes Layout direkt
am Bildschirm zu prüfen und dem Absender Korrekturen zu übermitteln.
Ist
er im Besitz einer Vollversion des Programms Adobe Acrobat, lassen
sich sogar Bemerkungen, Notizen etc. in die Datei einfügen
und an gewünschter Stelle platzieren. Somit kann durch die
digitale Übertragung eine kurzfristige Druckfreigabe erzielt
werden, egal ob der Kunde sich in der gleichen Stadt befindet
oder im Ausland.
In der Druckvorstufe ist der Composite-Workflow immer häufiger
anzutreffen. Aus dem Layout-Programm heraus werden mit Hilfe des
Acrobat Distillers Composite-PDFs erzeugt, die belichtet oder
digital ausgeschossen werden können. Fehlende Schriften oder
nicht vorhandene Programmversionen der Layout-Programme sind somit
Schnee von gestern. Leider unterstützen nicht alle Programme
diesen Workflow gleichermaßen, so dass z. B. Defizite der
Software QuarkXpress duch spezielle Plug-Ins behoben werden müssen.
Einmal falsch getroffene Entscheidungen für die Bildauflösung
oder den Farbraum einer PDF-Datei lassen sich nicht immer komfortabel
im Acrobat beheben. Achtung: Um Probleme wie 72dpi-Bilder oder
RGB-Farben zu vermeiden bietet die Mediengruppe Blömeke ihren
Kunden Informationen zur Vermeidung dieser Fehler. So werden z.B
auf den Produktionsprozess abgestimmte Einstellungsdateien für
den Acrobat Distiller zur Verfügung gestellt.
Nach Erhalt der PDF-Dokumente vom Kunden werden diese einem intensiven
Pre-flight-Check unterzogen. Auftretende Probleme oder Korrekturen
können dann noch mit den Plug-Ins wie PitStop Professional
oder Quite a Box of Tricks behoben werden. Sind die
Fehler allerdings gravierend, ist man gut beraten, diese im Layout-Programm
durchzuführen, da der Funktionsumfang und Komfort von Änderungen
im Acrobat an einigen Stellen noch zu wünschen übrig
lässt.
Innerhalb der Mediengruppe Blömeke wird das PDF-Format für
eine Vielzahl von Aufgabenstellungen genutzt. Egal in welchen
Bereichen: Das PDF hat sich zu einem echten Allround-Genie entwickelt,
dessen Anwendungsmöglichkeiten noch lange nicht erschlossen
sind. Schnelligkeit beim Datentransfer und Druck, hohe Effizienz
und Sicherheit
sind Aspekte, die für die weitere Umsetzung sprechen.
<Stand:
5. Dezember, 2001>
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