Alle Wege führen nach Rom…

Die Möglichkeiten der Datenübertragung sind durch das Internet und den E-Mail-Verkehr für quasi jedermann anwendbar geworden. Oft ist eine E-Mail nur eine Alternative der Datenübermittlung. Welche Möglichkeiten dem Anwender noch zur Verfügung stehen – hier die Lösungen:

„Standard“ in der Medienbranche ist z.B. die Übertragung per aktiver ISDN-Karte geworden. „Leo“ lautet die gängige Abkürzung für die Leonardo-Karte und das dazugehörige Datenprotokoll. Per „Leo“ wird eine Direktübertragung zwischen zwei Computern hergestellt – und das auch plattformunabhängig von PC zu Mac und umgekehrt. Voraussetzung dafür ist die Leonardo-Karte. Diese ist in der Lage auf mindestens zwei ISDN-Kanälen gleichzeitig Daten zu übertragen. Weil auf einem ISDN-Kanal eine Übertragung von 64 kB/sek möglich ist, kann eine Geschwindigkeit bis zu 128 kB/sek zustande kommen. Noch komfortabler und schneller sind Leonardo-Karten, die weitere ISDN-Kanäle ausnutzen können. Die Mediengruppe Blömeke setzt beispielsweise eine 30-Kanal-ISDN-Karte ein. Das heißt: 30 x 64 kB/sek = 1.920 kB/sek könnten gleichzeitig übertragen oder empfangen werden. Als Faustformel für die Geschwindigkeit gilt generell: 1 Kanal ISDN überträgt 1 MB Daten in ca. 2 Minuten.

Weil viele PCs über eine Fritz-Card verfügen, ist dies ein ähnlicher Weg der Datenübertragung. Wie bei der Leonardo-Übertragung herrscht sofort Klarheit darüber, ob die Daten sicher bei der Gegenstelle angekommen sind.

Per E-Mail sollten Daten nur bis maximal 10 MB übertragen werden. Im Vergleich zu anderen Formen der Datenübertragung haben E-Mails gravierende Nachteile: Durch das erforderliche E-Mail-Protokoll wird die zu übertragende Datei erheblich vergrößert. Es besteht bei zeitkritischen Daten für Druckerzeugnisse keine Gewissheit darüber, wann die E-Mail den Empfänger tatsächlich erreicht. Bei größeren Dateien sind schon öfter mehrstündige Verzögerungen entstanden.

Deswegen bietet die Mediengruppe Blömeke neben dem reinen E-Mail-Verkehr noch die Möglichkeit per ftp-Daten direkt auf den hauseigenen Servern abzulegen. Dies ist eine Variante für Computernutzer ohne Leonardo-Karte oder Fritz-Protokoll.

Dazu ist nicht mehr erforderlich als ein Computer mit Internetzugang und eine ftp-client-Software. Diese ist als free- oder shareware aus dem Web zu laden. Weiter erforderlich ist ein Passwort, das den Zugang zum Blömeke-Server erlaubt. Mittels des ftp-Client wird per Internet eine Direktübertragung zwischen Client und Server aufgebaut. Insofern kommt der Nutzer auch in den Genuss der Vorteile einer Direktübertragung, wie Übertragungs- und Empfangssicherheit.

Letzte Möglichkeit der Datenübertragung ist der Upload auf die Website der Mediengruppe Blömeke. Dieser Weg bietet sich für die Nutzer an, die keinen ftp-client benutzen oder ihn nicht auf ihrem Computer einrichten wollen. Mit einem Gastzugang kann der Kunde Dateien über die Website uploaden.