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Die
Lust am Lesen hat einen Namen
Macondo
Wasser
so lautet das Thema der sechsten Ausgabe des Literaturmagazins
MACONDO, die in diesem Herbst erschienen ist. Seine Heimat hat
das Magazin im Bochumer VERLAG IM LAERFELD, doch sein Verbreitungsgebiet
erstreckt sich über ganz Deutschland bis in die Schweiz und
nach Österreich. Den weitesten Weg legt zweimal pro Jahr
jedoch ein Exemplar für einen Abonnenten in New York zurück...
Die
Lust am Lesen dieser Untertitel ist für die
beiden MACONDO-Herausgeber, Petra Vesper und Frank Schorneck,
Programm. Wir wollen die Lust am Lesen wecken, neugierig
machen auf neue Autoren und Bücher. Das Magazin will
jungen Autoren, die noch auf der Schwelle zu größerer
Bekanntheit stehen, ein Publikationsforum bieten.
Stolz
sind die beiden Herausgeber darauf, dass einige der Autoren, die
mit Texten schon in MACONDO vertreten waren, inzwischen Bücher
bei großen und renommierten Verlagen veröffentlicht
haben: Leander Scholz, Jan Wagner, Markus Orths oder Ulrike Draesner,
um nur einige zu nennen. Ein zweiter Schwerpunkt ist der umfangreiche
Service-Teil mit Buch- und Hörbuch-Rezensionen sowie Besprechungen
von CDs und Bildbänden. Wir versuchen mit MACONDO,
eine Bresche in den ständig wachsenden Blätterwald der
Neuerscheinungen zu schlagen, schmunzelt Frank Schorneck.
Besonders beliebt bei den Lesern, so haben die beiden Herausgeber
erfahren, ist die Rubrik Herzensbücher: Jenseits
allen Aktualitätsanspruchs stellen wir hier ausführlich
Bücher vor, die uns im Laufe der Jahre im wahrsten Sinne
des Wortes, ans Herz gewachsen sind, Bücher, die auch
nach Jahren nichts von ihrem Zauber verloren haben, erläutert
Petra Vesper.
Beide bezeichnen sich als hoffnungslos bibliophil
kein Wunder also, dass auch ihr Magazin höchsten ästhetischen
Ansprüchen standhält: Jeweils rund 116 Seiten stark,
erscheint MACONDO im klassischen Schwarz-Weiß-Design mit
einem anspruchsvollen Layout. Ebenso großen Wert wie auf
die Qualität der veröffentlichten Texte legen die beiden
Herausgeber auf die Auswahl der passenden Fotos: Die Fotos
haben für uns nicht primär einen illustrativen Charakter,
sondern stehen den Texten gleichberechtigt gegenüber.
Die
Wahl von hochwertigen Papieren sowie ein exzellenter Druck sind
für Schorneck und Vesper daher selbstverständlich
und für viele Autoren und Fotografen ausschlaggebend, sich
an diesem Projekt zu beteiligen. Die Mitarbeiter der Mediengruppe
Blömeke haben uns in der Vergangenheit bei vielen Fragen
rund um Papier, Druck und Verarbeitung kompetent beraten,
berichtet Frank Schorneck.
Und wenn im Frühjahr nächsten Jahres die siebte MACONDO-Ausgabe
zum Thema Blut erscheint, dann wird auch das Blömeke-know-how
wieder gefragt sein...
<Stand:
5. Dezember, 2001>
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