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Vorsicht
bitte Montagearbeiten!
Nein,
niemand braucht Schutzhelme oder -kleidung in den Montage-Abteilungen
im Hause Blömeke. Im Gegensatz zu Montagearbeiten auf Baustellen
besteht keine Gefahr für Leib und Leben es ist auch
eine gehörige Portion High-Tech im Einsatz, um die Aufgaben
erfüllen zu können.
Montagearbeiten in großen Medienhäusern werden grundsätzlich
in zwei Bereichen unterschieden die analoge und die digitale
Montage. Beide führen prinzipiell zum gleichen Ergebnis,
sind aber von den Arbeitsschritten und der Genauigkeit des Ergebnisses
her grundverschieden, so Patrick Hesse, Leiter der Abteilungen
Digital- und Analogmontage bei Blömeke.
In der Analog-Montage werden Druckfilme konventionell montiert
und kopiert. Das heißt: Anordnung der Filme nach dem relevanten
Ausschießschema auf eine Montagefolie, Auflegen der Montage
auf die Druckplatte, Belichtung im Kopierrahmen, Entwickeln und
Gummieren, da die Platte sonst oxidieren würde. Benutzt werden
diese Arbeitsschritte der Analogmontage heute nur noch bei ca.
2 % aller Aufträge im Akzidenzbereich. Das Verfahren
ist zeit- und kostenaufwendiger als die digitale Montage,
so Hesse weiter. Wichtig ist die Analogmontage vor allen
Dingen im Zeitungssatz bedingt durch die hohe Anzahl an analogen
Vorlagen.
In der Zeitungsmontage entstehen Woche für Woche rund 200
großformatige Zeitungsseiten bei der Mediengruppe Blömeke.
Davon werden ca. 50 % analog und 50 % digital erstellt,
so Hesse. Die heute gängige Montage ist digital. In diesem
Fall werden Druckdaten per Datenübertragung oder CD angeliefert
und bei Blömeke zunächst einer genauen Prüfung
unterzogen. Von diesem Rechner aus werden die Daten direkt zum
Delta-Rip des Marktführers Heidelberg geschickt und gerippt,
d.h. für die Druckanforderungen vorbereitet und umgesetzt.
Anschließend erfolgt die Positionierung der Seiten auf dem
Bildschirm nach dem wiederum relevanten Ausschießschema.
Danach wird ein Kontrollplot ausgedruckt, der entweder dem Kunden
zur Freigabe vorgelegt oder aber intern geprüft wird.
Per Knopfdruck wird anschließend eine Druckplatte erstellt,
die im Laser-Thermobelichter belichtet wurde. Durch die cip-3-Technologie
(siehe eindruck 02) ist die Montage und Passgenauigkeit der Druckplatten
beim anschließenden Einspannen in die Druckmaschine 100%ig
sicher. Register und Passkreuze stellen sich automatisch ein,
nach ca. 5 bis 8 Minuten verlässt bereits der erste Druck
die Maschine. Auf diese Art und Weise werden monatlich rund 2.000
Druckplatten digital erstellt und weiter verarbeitet. Die
Technik ist sicher sehr kostspielig, bringt im Resultat für
den Kunden aber die besten, schnellsten und kostengünstigsten
Ergebnisse, so Hesse abschließend. Die Abteilungen
Analog-, Zeitungs- und Digitalmontage können nach vorheriger
Terminvereinbarung gerne besichtigt werden.
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